Bei der Jubiläumsgala im Rahmen der 50-Jahr Feier des Polizeisportvereines Eichstätt im Alten Stadttheater waren auch die Ehrungen ein wichtiger Bestandteil. Bereits im Vorfeld hatte sich die Vorstandschaft darüber festgelegt, dass beim Programmpunkt "Ehrungen" nur eine hochkarätige vorgenommen werden sollte.

 

Für diese bisher einzigartige und umso erfreuliche Ehrung stand Günter Lenard im Brennpunkt des Geschehens. Als er 1955 mit dem Judo beim VfB Eichstätt begann, erlebte er auch die Umsiedlung zum Polizei-Judo-Club Eichstätt und auch die Umbenennung in den jetzigen Vereinsnamen, Polizeisportverein Eichstätt e.V.

Seit der Gründung im Jahr 1958 ist Günter Lenard ein Mitglied im Verein. Grund genug einmal diese einzigartige Treue mit einer besonderen Geste im besonderen Rahmen darzustellen. Mit einer Urkunde und einer Uhr aus Solnhofener Jurastein, aufgewertet durch das PSV-Logo, welches durch Künstlerhand aufgemalt wurde, würdigten die beiden Vorsitzenden Eduard Templer und Rudolf Bärnreuther die Verdienste von Günter Lenard.

Nicht nur die Treue zum Verein zeichnet ihn aus, auch als Vorbild und aktiver Spartenleiter für Gymnastik und Volleyball agierte er von 1959 bis 1997 in 38 Jahren mit seiner ureigenen Art, die ihn sehr beliebt bei den Mitgliedern machte. Nachdem er sein Amt an Siegfried Rosner 1997 übergeben hatte, ist er immer noch sportlich tätig und erfreut sich guter Gesundheit.

Mit der kurzfristigen Zusage von Gründungsmitglied Harry Wendler, der jetzt in Schwanstetten lebt, waren die Verantwortlichen nochmals sehr bereichert worden. Harry Wendler ist als Urgestein der Gründung zu sehen, denn zusammen mit Polizeikommissar Karl Kindt vollzog er die Abspaltung vom VfB Eichstätt und war Garant für den Neubeginn beim Polizei-Judo-Club. Er stellte sich als Sport- und Zeugwart zur Verfügung und war gerade in der Anfangsphase Ansprechpartner für viele im Verein.

Nachdem der Gründer, Karl Kindt, erkrankte, übernahm Wendler 1959 das Amt des 1. Vorsitzenden bis 1961 und er war es auch, der die Umbenennung in den jetzigen Vereinsnamen, Polizeisportverein Eichstätt e.V., umsetzte. Dies alles zur Freude von Gründer Karl Kindt. 1963 musste er nochmals die Vereinsführung übernehmen, ehe sein Nachfolger, Karl Jaspers, die Geschicke des Vereins lenkte. Mit einem kleine Präsent wurde die Dankbarkeit auch sichtbar umgesetzt.

von links: 2. Vorsitzender Rudolf Bärnreuther, Günter Lenard, Harry Wendler, 1. Vorsitzender Eduard Templer

Ebenso waren die stillen Vorbereitungen als Überraschung für den 2. Vorsitzenden Rudolf Bärnreuther gedacht. Werner Marras überreichte Bärnreuther die Bronzene Ehrennadel des BLSV für 10 Jahre verantwortliche Vereinsarbeit. Mit einer Urkunde wurde dies auch noch schriftlich festgehalten. Von 1992 bis 1997 führte er in souveräner Art und Weise die Kinderturnabteilung im Verein. Er bekleidete des Amt des 1. Vorsitzenden von 1997 bis 2006 und fungiert seitdem als Vertreter.

Sein Wissen um Vereinsrecht eignete er sich bei den vielen Fortbildungen in München an. Daraus führte der die Organisationsmappe ein, die für viele Spartenleiter eine gute Unterstützung darstellt. Sein Hauptaugenmerk setzte er auf sehr gut ausgebildete Übungsleiter. Mit Stolz hat er dies umgesetzt, so dass der Verein jetzt 40 geschulte Übungsleiter in den verschiedenen Sparten aufweisen kann. Sehr lobenswert ist auch die Tatsache, dass der neben den Aufgaben als 2. Vorsitzender sich momentan auch noch als Spartenleiter für Leichtathletik engagiert hier sehr erfolgreich verschiedene Altersgruppen betreut.

von links: BSLV-Vorsitzender Werner Marras, 2. Vorsitzender Rudolf Bärnreuther, 1. Vorsitzender Eduard Templer


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