tischtennisDie Tischtennismannschaft des PSV Eichstätt rechnete schon damit, dass es in der Partie gegen den Tabellenzweiten SC Lenting schwer werden würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem mussten die Eichstätter auf Werner Rieger als wichtigen Spieler verzichten. Dennoch wollte man was Zählbares nach Hause bringen und stellte sich der Herausforderung. Es entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie mit vielen 5-Satz-Begegnungen, die der Eichstätter Mannschaft lange Zeit das Ende des Matches offen hielt. In den drei Eingangsdoppeln hielten lediglich Alexander Beer und Klaus Diepold ihre Gegner in Schach. Das Team bestehend aus Martin Würdinger und Dominik Knolle fand gegen Simon Neustadt und Rainer Schuhmann kein Rezept. Und auch Andreas Leesch mit seinem Doppelpartner Stephan Bauch mussten den Routiniers Jens Lingner und Sebastian Dürr zum Sieg gratulieren. Ausgeglichen und stark umkämpft waren die nachfolgenden Einzelspiele allemal. Im vorderen Paarkreuz setzte sich Beer und Klaus Diepold jeweils knapp gegen Siman Neustadt durch, unterlagen aber beide ebenso knapp gegen Jan Schönmann. Bemerkenswert hierbei war der große Kampfgeist von Alexander Beer: Trotz starker Schmerzen im Rückenbereich quälte er sich durch seine Partien konnte sogar noch besagten Sieg einfahren.

Eine ebenso starke Leistung zeigte auch das mittlere Paarkreuz: Martin Würdinger und Dominik Knolle bezwangen beide die letztjährige Nummer 1 der Gegner, Jens Lingner. Martin Würdinger schlug zudem auch noch den unangenehm agierenden Sebastian Dürr. Leider sollte es dann letzten Endes doch nicht für einen Punktgewinn reichen, weil Lenting im hinteren Paarkreuz nicht zu bezwingen war. Zugegebenermaßen ging dem PSV dort bei einem Stand von 6:6 die Luft aus, sodass sich der Gastgeber Lenting letztlich behaupten konnte. Vor allem im ersten Einzeldurchgang wäre mehr möglich gewesen: Andreas Leesch begann gegen Rainer Schumann stark, brachte letzten Endes aber einen 2:0 Vorsprung nicht nach Hause. Und auch Stephan Bauch zeigt eine couragierte Vorstellung und brachte sein Gegenüber Ludwig Weichenrieder gehörig in Bedrängnis.

Leider gingen dann aber doch beide Partien an die Gastgeber, so dass der PSV am Schluss doch mit leeren Händen dastand. Diese Niederlage ist für das eingespielte Tischtennisteam des PSV kein Beinbruch und kann vielleicht nächste Woche schon gegen den Tabellennachbarn aus Mailing wieder wettgemacht werden.