tischtennisAm Wochenende musste die Tischtennismannschaft des PSV Eichstätt gegen die Spitzenreiter vom TSV Gaimersheim antreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter kaum etwas zu holen sein würde, war von Beginn an klar, zumal die Domstädter wiederum auf Alexander Beer verzichten mussten. Trotz alledem hätte die Partie durchaus knapp ausgehen können, da die Gäste gleich auf drei Stammkräfte verzichten mussten. Somit ging der PSV zumindest im hinteren Paarkreuz mit leichten Vorteilen an den Start. Diese Vorteile sollten dann Werner Rieger und Stephan Bauch auch tatsächlich ausnutzen, indem sie Petra Bauer und Roland Günthner in jeweils drei Sätzen niederhielten. Den Siegen auf Position 5 und 6 standen aber vier Niederlagen im vorderen Paarkreuz gegenüber. Klaus Diepold und Martin Würdinger waren für die Spitzenspieler des TSV, Munir Jassem und Peter Vaverka jun., nicht mehr als Sparringspartner - auch wenn sie den ein oder anderen Satzgewinn ergattern konnten.

Da die Gäste aus Gaimersheim auch in den Eingangsdoppeln ein Übergewicht hatten und zwei der drei Paarungen gewinnen konnten, war klar, dass die Eichstätter Mannschaft nur dann die Chance auf einen Punktgewinn hat, wenn Dominik Knolle und Andreas Leesch im mittleren Paarkreuz punkten können. Mit dieser Zwischensituation ging man beherzt an die Sache ran und tatsächlich: nach Bestreiten des ersten Durchgangs sah es nicht schlecht aus, da Dominik Knolle gegen Wolfgang Holz mit 3:1 die Oberhand behielt. Gleichzeitig hielt Leesch gegen die starke Nummer 3 der Gäste, Ortwin Gierlich, gut mit - ohne allerdings letztlich siegen zu können. So erging es in der zweiten Runde dann auch Dominik Knolle. Nach einer Reihe sehenswerter Ballwechsel musste er sich Gierlich schließlich knapp im 5. Satz geschlagen geben.

Auf der Nebenplatte fand Andreas Leesch gegen Wolfgang Holz nicht zu seinem gewohnten Angriffsspiel, sodass sich letzten Endes der Favorit doch noch sicher durchsetzen konnte. Wacker hatte sich der PSV geschlagen, jedoch ist der TSV nicht umsonst Spitzenreiter. Für nächste Woche ist zu hoffen, dass der PSV gegen das Tabellenschlusslicht aus Manching wieder mit kompletter Mannschaft antreten und sich für den Punktverlust aus der Vorrunde revanchieren kann.